Direkt zum Inhalt

Diese Art von Karten gibt es schon sehr lange. Die ersten habe ich in einem Buch, das um 1900 erschienen ist, gesehen. Damals hießen sie allerdings nicht Zauberkarten sondern Hexentaschen. Aber egal, wie man sie nennt, das besondere an dieser Art von Karten ist, dass sich im Inneren Bändchen befinden, hinter die man etwas legen kann, wie zum Beispiel ein Geldgeschenk oder einen Gutschein. Je nach dem, von welcher Seite man die Karte aufklappt, wandert der Gutschein oder das Geldstück von einer Seite zur anderen. Hexerei eben - oder vielleicht doch Zauberei? 

Für das Basteln der Karten benötigt man zwei Pappstücke, die mit Papier bezogen werden und durch die oben erwähnten Bänder zusammengehalten werden. Für den Pappkern benötigt man keine teure Bastelpappe, denn man sieht sie bei der fertigen Karte eh nicht mehr. Man kann hier also sehr gut Pappreste wie Pappverpackungen von Muesli und ähnlichem verwenden. Auch das Innenleben von Herrenhemdenverpackungen sind sehr gut geeignet - genauso wie der Karton von festen Papp-Briefumschlägen.

Während es sich anbietet, die Innenteile der Karten mit unifarbenen oder nicht zu stark gemusterten Papier zu bekleben, kann man sich - sofern man das möchte - bei den Außenteilen der Zauberkarten richtig austoben. Man kann Scrapbookingpapier oder Maulbeerbaumpapier verwenden. Oder man verwendet Stoff oder stoffähnliche Materialien. Selbstgemachte Papiere wie zum Beispiel Kleisterpapiere sehen toll aus und sogar Servietten lassen sich aufkleben. Dieser Außenbereich wird dann wie "normale" Karten weiter verziert.

Für die Bändchen kann man Reste von Schleifenband verwenden. Aber auch Häkelspitze, Lederbändchen, Samtbänder und Satinbänder sind geeignet. Sie dürfen nur nicht zu breit sein. Sogar Papierbänder kann man dafür nehmen. Dabei muss man dann nur darauf achten, dass das Papier nicht zu empfindlich ist.

 

Zauberkarten für Geldgeschenke und Gutscheine abonnieren