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Gespeichert von Bastelfrau am 26 Januar 2019
Allerlei von kalten Bowlen

Im Laufe des Jahres ändert sich das Angebot von Früchten und damit auch die Zutaten für Bowlen. Dabei gibt es die eine oder andere Überraschung - denn außer Früchtebowlen gibt es auch Bowlen mit Blumen oder Gemüse.

 

 

 

Allerei von kalten Bowlen

 

Fruchtbowlen

Einfach lecker ist die Erdbeerbowle, die man Dank tiefgefrorener Früchte das ganze Jahr über genießen kann. Allerdings sollte man zusätzlich zu den gefrorenen Erdbeeren auch ein paar frische Erdbeeren mit in die Bowle tun. Dann schmeckt sie noch besser und sieht auch schöner aus.

Aprikosen-, Nektarinen- oder Pfirsichbowle schmeckt noch besser, wenn die Früchte vor der Zubereitung gehäutet / geschält werden. Dafür wird die Haut kreuzweise gegenüber dem Stielansatz eingeschnitten. Dann werden die Früchte ein bis zwei Minuten in kochendes Wasser gegeben. Sobald sich die Einschnittschnelle etwas auseinander geht, werden die Früchte mit einem Schaumlöffel aus dem heißen Wasser genommen und in kaltem Wasser abgeschreckt. Sobald man sie anfassen kann, kann die Schale ganz leicht entfernt werden.
Für eine Bowle sollte man die Hälfte der Früchte klein schneiden. Außerdem sollte man die Bowle 10 bis 12 Stunden ziehen lassen.

Dies gilt auch für die Ananasbowle. Hier kann man statt einer frischen Ananas auch Ananas aus der Dose verwenden. Die Dosenananas wird in dünne streifen geschnitten. Der Saft wird ebenfalls verwendet.
Die frischen Früchte werden zuerst geschält. Das Fruchtfleisch wird in feine Scheiben geschnitten, gezuckert und dann wie üblich mit Wein übergossen.

Für Himbeerbowle gibt man auf 500 g gezuckerte Himbeeren zwei Flaschen Mosel- oder Rheinwein, eine halbe Flasche Rotwein und eine halbe Flasche Arrak. Diese Bowle sollte ca. 4 Stunden ziehen, dann gießt man sie durch ein Sieb und entfernt das Fruchtfleisch. Anschließend gibt man 4 Flaschen Limonade dazu. 

Die Apfelsinenbowle ist ganz einfach herzustellen. Man schneidet unbehandelte Apfelsinen in Scheiben und gibt ordentlich Zucker darauf. Dann gießt man einen leichten Moselwein und Mineralwasser darüber. Auf die gleiche Weise bereitet man auch Mandarinen-, Zitronen- und Pomeranzenbowle zu.

Auch Quittenbowle kann man herstellen. Sie ist vor allen Dingen in den Gegenden, wo sie oft  vorkommen, beliebt. Allerdings hat diese Bowle schon einen recht eigenen Geschmack, den man mögen muss.

Blumenbowlen

Um Blumenbowlen herzustellen, besorgt man sich die betreffenden Blumen und bindet sie zu kleinen Bündeln. Dann hängt man die Bündel nur mit den Blüten kopfüber in die vorbereitete Bowle. Nach ca. 10 Minuten werden die Blumenbündel wieder entfernt. Ausnahmen sind hier die Rosen, von denen man nur die Blütenblätter verwendet.

 

Für Blumenbowlen eignen sich Rosen, Veilchen, Reseda oder Waldmeister. Dabei dürfte die Maibowle mit Waldmeister wohl die Bekannteste sein. Die Blumen sollten möglichst frisch gepflückt sein. Wer die Blumen nicht im Garten hat, muss darauf achten, dass die Blumen nicht mit gespritzt wurden, denn dann kann man sie als Lebensmittel nicht mehr verwenden.
Grundsätzlich kann man sagen, dass kleine Blüten kopfüber in die Bowle gehängt werden, während man von größeren Blüten nur die Blütenblätter verwendet.

 

 

Gemüsebowlen

Für die Gurkenbowle schneidet man frischen, sehr dünn geschälte Gurken der Länge nach durch und entfernt mit einem Löffel die Kerne. Dann wird die Gurke in dünne Halbmonde geschnitten. Die Gurkenscheiben setzt man mit Zucker und Wein fünf bis sechs Stunden an. Danach werden die Gurkenscheiben entfernt und zum verbleibenden Saft der restliche Wein gegeben (pro Gurke ca. eine Flasche Wein).

 

Bowlen - Alkohol mit Alkohol

Bei der Rumbowle wird ein Pfund Zucker, eine Flasche Rum, 3 Flaschen Wasser und die Schale von zwei Zitronen miteinander vermischt und zum Kochen gebracht. Anschließend gibt man das Ganze in das Bowlengefäß und gibt den Saft von zwei ZitronenDann tut man das ganze in das Bowlengefäß, gibt den Saft von den beiden Zitronen und zwei bis drei Eßlöffel Punschgewürz dazu und lässt die Bowle abkühlen. Dann muss man sie nur noch einige Zeit im Kühlschrank kühlen und kann sie dann genießen.

Für eine Punschbowle gibt man 3 Gramm feinen (ganzen) Zimt und ein Stückchen Vanilleschote in kochendes Wasser (ca. ein Liter). Dann gießt man das aromatisierte Wasser ohne die Gewürze in ein Bowlengefäß und gibt 250 bis 300 g Zucker und etwas abgeriebene Zitronenschale dazu. Es folgt der Saft von vier Apfelsinen und von vier Zitronen, sowie eine in Scheiben geschnittene Ananas bevor man eine Flasche Rheinwein, eine knappe Flasche Arrak und kurz vor dem Servieren eine Flasche Mineralwasser oder eine Flasche Sekt dazu gießt.

 

Tipp:

Bei all diesen Bowlen kann man eine Flasche Sekt oder, wer mag natürlich auch Champagner, dazu geben. Genauso gut kann man aber auch eine Flasche Mineralwasser dazu geben, damit die Bowle schön perlt. Verzichten sollte man allerdings auf Limonade (Ausnahme Himbeerbowle), da sie den Geschmack der Früchte zu sehr verfälscht.