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Apfelrosen mit Blätterteig einfach und köstlich selber backen

Schon seit Omas Zeiten wird gebacken, was das Zeug hält. In der Hochsaison des Backens, in der Vorweihnachtszeit, aber auch zu allen möglichen Anlässen im Jahr, stehen die Backfreunde in der Küche und kreieren die schönsten Torten, Kuchen, Plätzchen und Co. für Freunde, Gäste, Verwandte und für die ganze Familie. Die Backleidenschaft und deren Anhänger wachsen zusehends und desto mehr sich ans Werk des perfekten Backens begeben, umso ausgefallener und außergewöhnlicher die Backkreationen. Sehr beliebt sind momentan Apfelrosen mit Blätterteig. Ein Rezept und viele Tipps und Tricks zur perfekten Apfelrose findest du in diesem Rezept.

 

Der wichtigste Tipp vorab: bei allen Rezepten rund ums Backen gilt: die Angaben von Temperatur und Backzeit sind Richtlinien. Jeder Backofen backt auf seine ganz eigene Art und Weise. Deswegen ist das Backen ja auch so spannend. Unser letzter Backofen zum Beispiel wurde hinten viel heißer als vorne. Damit meine Plätzchen zu Weihnachten alle einigermaßen gleich braun wurden, musste ich also darauf achten, die dickeren und größeren Plätzchen nach hinten zu legen, damit ich nicht rohe und verbrannte Plätzchen hatte. Natürlich hat die Anschaffung eines neuen funktionstüchtigeren Herd dem Abhilfe geschaffen. Allerdings muss nicht zwangsläufig ein Profiherd ran, es kann auch durchaus ein einfacher Backofen mit Unter- und Oberhitze sein, indem man seine Kreationen zuverlässig backen lässt. Ein hochwertiger Backofen gehört  natürlich zur perfekten Ausstattung einer Küche, aber gebacken werden sollte in den meisten Fällen sowieso mit Ober- und Unterhitze, da die meisten Rezepte gerade was die Backzeit und -temperatur angeht auf alten Rezepten beruhen und die Backöfen oft noch nicht über Umluft verfügten.

Wunderschöne Apfelrosen mit Konfitüre und Marzipan zaubern
 

Backzutaten

 

  • Fünf Äpfel

  • 4 Tassen Wasser

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 3 Teelöffel Himbeerkonfitüre

  • 3 EL Wasser

  • 1 Päckchen Blätter- oder Strudelteig

  • etwas Zimt

  • Marzipan

  • Puderzucker

  • Muffinförmchen

  • Papierförmchen

 

Backanleitung

 

  1. Die Äpfel halbieren und das Gehäuse gegebenenfalls ausschneiden.
  2. Die Äpfel in dünne ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Damit der Apfel nicht braun wird, die Stücke direkt in das noch kalte Wasser legen.
  4. Den Vanillezucker dazugeben und das Wasser zum Kochen bringen. Die Apfelstücke ca. 2-5 Minuten in dem kochenden Wasser einlegen, bis die Scheiben weich genug sind, um sie zu biegen.
  5. Zum Abkühlen die Apfelscheiben auf ein Stück Küchenpapier legen, so verlieren die Äpfel auch ein wenig Feuchtigkeit.
  6. Die Himbeermarmelade mit 3 Esslöffel Wasser verdünnen und verrühren.
  7. Den Strudelteig ausrollen, in ca. 5 cm breite bzw. in acht gleich große Streifen schneiden.
  8. Die einzelnen Streifen mit der Konfitüre bestreichen.
  9. Die Apfelscheiben in einem Halbkreis, alle in gleicher Richtung, auf die Mitte der Streifen legen. Dabei die am besten mit größten Scheiben anfangen, die immer kleiner werden.
  10. Zimt über die Apfelscheiben streuen.
  11. Den Marzipan in feine Streifen schneiden und zwischen die Apfelscheiben legen.
  12. Den Streifen des Strudelteig falten, so dass die Apfelstücke von vorne und hinten bedeckt sind.
  13. Anschließend den Streifen von dem Ende mit den kleinen Apfelstücken zu dem anderen Ende aufrollen.
  14. Den Strudelteig am Ende etwas festdrücken.
  15. Die Apfelstücke ein wenig nach unten biegen.
  16. Die Muffinform mit den Papierförmchen bestücken und die Apfelrosen hineinlegen, damit die Form stabil bleibt.
  17. Den Backofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und die Apfelrosen ca. 35 - 40 Minuten backen.
  18. Den Puderzucker drüber streuen, fertig!

     

Tipps und Tricks

 

  • Damit die Apfelrosen oben nicht zu schwarz werden und verbrennen, sollte man die Apfelrosen die letzten fünf Minuten auf der untersten Stufe backen.
  • Um den Bräunungsprozess der Äpfel beim backen aufzuhalten, kann man auch ein Blatt weißes Druckerpapier auf die Rosen legen.
  • Bei der Backzeit und der Temperatur sollte man sich auch an den Angaben auf der Strudelteigverpackung orientieren.
  • Wie viele Äpfel man braucht, hängt von einem davon ab, wie groß die Äpfel sind und zum anderen davon, wie dünn man die Apfelscheiben schneiden kann. Daher sind die Angaben bei den Rezepten nur Richtlinien.
  • Wenn man sowohl kleine als auch große Apfelstücke haben möchte, sollte man die Apfelstücke nicht an der geraden Kante schneiden, sondern an der runden Seite des Apfels anfangen zu schneiden. So gibt es zwar mehr Apfelreste, aber die Rosen sehen natürlicher aus.
  • Bei dem Schneiden der Äpfel kann ein Hobel sehr hilfreich sein.

 

Variationen des Rezeptes

  • Neben der Himbeermarmelade kann man natürlich auch jede andere Konfitüre nehmen, die einen schmeckt und zu Marzipan und Äpfeln passt, wie beispielsweise Kirsch-, Aprikosen- oder Holunderblütenkonfitüre.
  • Anstelle der Marzipan-Streifen kann man auch ein bisschen Amaretto oder ein paar Tropfen Bittermandelaroma zu der Zucker-Wasser-Mischung geben.
  • Eine weitere beliebte Zutat ist auch die Zitrone. Man kann entweder den Saft einer halben Zitrone zu dem Wasser dazu geben oder zwei Teelöffel Zitronenschalen zusammen mit dem Zimt auf den Strudelteig streuen, bevor er eingerollt wird.
  • Wer den Zucker etwas reduzieren möchte kann auch anstelle des Vanillezuckers ein paar Tropfen Vanillearoma in das Wasser geben. Auch ein Teelöffel Vanillepulver eignet sich hervorragend als Ersatz.
  • Wem das noch nicht vanillig genug ist: Ein bisschen Vanilleeis zu den noch warmen Apfelrosen macht die Nascherei noch perfekter.
  • Wenn man 12 Apfelrosen machen möchte, sollte man lieber einen zweiten Blätterteig dazu kaufen.