Direkt zum Inhalt

Auch das Eierkochen und Spiegeleier braten muss gelernt sein

Gespeichert von Bastelfrau am 13 Februar 2019
Eier kochen

Zwar werden die meisten die Frage, wie man ein Ei kocht, mit einem ironischem Lächeln beantworten. Aber Eier kochen ist nicht gleich Eier kochen. Man kann ein Ei kochen, so dass es lederartig wird und keinen Geschmack hat. Oder man kocht es so, dass es zart und leichtverdaulich ist, sogar dann, wenn das Ei hartgekocht ist.

 

Falsch ist es, wenn man ein Ei in kochendes Wasser legt und dann das berühmte 5-Minuten-Ei kocht, das pflaumenweich sein soll. Kommt das Ei in kochendes Wasser, gerinnt das Eiweiß zu schnell und wird hart und lederartig. Dabei verliert es nicht nur den Geschmack, sondern auch einen Teil seines Nährwertes. Richtig ist es, wenn man das Ei in das kalte Wasser gibt, denn dann gerinnt das Eiweiß ganz allmählich. 

 

Noch mehr Tipps zum Eierkochen

  • Wer das Eierkochen noch perfektionieren möchte, hängt das Ei in einem Sieb ins Wasser, so dass es nicht mit dem glühend heißen Boden in Berührung kommt. 
  • Das Wasser darf nicht stark kochen, sondern nur leicht wallen. Dann wird das Ei stets zart sein und es ist dann sogar gleichgültig, ob man es kurze Zeit kochen läßt, um es weich zu verzehren, oder längere Zeit, um es hartkochen zu lassen. Auch wenn das Ei eine halbe Stunde kocht, und zwar in wallendem Wasser, wird das Eiweiß immer noch zart sein und nichts an Geschmack oder an Nährwert verlieren.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Kochmethode ist, dass wenn ein Ei geplatzt ist, es nicht teilweise auslaufen wird. Durch das allmähliche Erstarren des Eiweißes bleibt das Ei in einem gutem Zustand.
  • Vor einigen Tagen habe ich in dem Buch "Das Bento-Box-Kochbuch: Meal Prep auf Japanisch" noch den Tipp gelesen, dass man Eier in kaltes Wasser legt, das Wasser zu kochen bringt und dann den Herd abschaltet. Nach 10 Minuten werden die Eier dann heraus genommen, angedetscht und in kaltes Wasser gelegt. Wenn sie kalt sind, lassen sie sich problemlos schälen.
  • Und von meinem Bruder bekam ich vor vielen Jahren den "Campingtip", dass man Eier in kaltes Wasser legen solle. Wenn das Wasser kocht, wären die Eier weichgekocht. Ich denke, dass werde ich dann in den nächsten Tagen endlich einmal ausprobieren.

Spiegeleier braten will gelernt sein

Spiegeleier oder "Ochsenaugen" werden ebenfalls besser auf kleiner Flamme gebraten. Sie werden dann weich und fest - im Gegensatz zum Braten bei großer Hitze, denn dann werden sie hart und zäh. Am besten hebt man beim Braten die Pfanne mit den Eiern etwas an, so dass die Hitze nicht mit voller Kraft auf den Boden der Pfanne wirkt - oder man brät von Anfang an auf niedriger Stufe. Ich persönlich hebe die Pfanne immer etwas schräg an, weil ich mit einem Esslöffel das heiße Fett über die Eier gieße, damit sie von oben auch fest werden - ohne dass das Eigelb gerinnt.