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Was die Verpackung verrät – Sonstiges

19. Januar 2014 - 0:00 -- Sarah


Neben der Zutatenliste und der Verkehrsbezeichnung gibt es noch andere Informationen, die dem Verbraucher dabei helfen können, einzuschätzen, wie hochwertig ein Produkt tatsächlich ist.

Firmenname und -anschrift
Auf jeder Verpackung muss sowohl der Firmenname als auch die -anschrift angegeben sein. Allerdings erfahren Verbraucher so nicht immer, welcher Hersteller hinter dem Produkt steht. Die angegebene Adresse muss zwar gewährleisten, dass die Post ankommt, allerdings können hier auch Verpacker oder Verkäufer angegeben werden.

Genusstauglichkeitskennzeichen
Das Genusstauglichkeitskennzeichen befindet sich auf tierischen Produkten, ist oval, schwarz-weiß und enthält verschiedene Daten. Die erste Angabe ist das Erzeugungsland, wie beispielsweise DE für Deutschland. Es folgt die Zulassungsnummer des Betriebes. Sie besteht aus der Abkürzung des Bundeslandes, in dem sich der Betrieb befindet, und einer für den Betrieb spezifischen Zahlenfolge. Darunter findet sich in Deutschland der Regel die Abkürzung „EG“, für „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“, da innerhalb der EU eine einheitliche Regelung herrscht. Bei der Herkunft aus anderen Ländern kann „EG“ durch das landestypische Kürzel ersetzt sein.



Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum
Die meisten Lebensmittel dürfen auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verkauft werden. Das liegt daran, dass der Produzent garantieren muss, dass das Lebensmittel bis zu diesem Zeitpunkt haltbar ist. Der Termin ist so großzügig kalkuliert, dass viele Produkte auch noch lange nach Ablauf dieses Datums genießbar sind. Werden sie von Geschäften verkauft, obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, muss der Verkäufer im Zweifelsfall Ware ersetzen, die nicht mehr haltbar ist. Grundsätzlich ist der Verkauf abgelaufener Lebensmittel - mit Ausnahme von Eiern - jedoch vollkommen gesetzeskonform. Anders sieht es beim Verbrauchsdatum aus. Leicht verderbliche Ware darf über diesen Zeitpunkt hinaus nicht verkauft werden und sollte auch von Konsumenten, die das Datum verpasst haben, zur Sicherheit entsorgt werden.

Grundpreis
Der Grundpreis ist in der Regel nicht auf der Verpackung enthalten, sondern auf dem Preisschild. Dennoch lohnt es sich, auf ihn einen Blick zu werfen, da vermeintliche Schnäppchen so leicht entlarvt werden können. Er wird in der Regel entweder im Preis pro Kilogramm oder pro hundert Gramm angegeben. Auf diese Weise ist es leichter, auszurechnen, welcher Artikel günstiger ist oder ob die größere Packung mit angeblichem Mengenrabatt tatsächlich weniger kostet. Bei Zitronen, Gurken, Salat oder anderen Lebensmitteln, die üblicherweise pro Stück und nicht nach Gewicht abgerechnet werden, ist diese Angabe jedoch nicht nötig.

Kreative Küche: 


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