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Basteltipps - Fimo und andere backofenhärtende Modelliermassen



Hier findest du die gesammelten Tipps und Tricks rund um das Thema Basteln und Modellieren mit Fimo. Dabei geht es zum Beispiel darum, wie man altes, hartgewordenes Fimo wieder weichbekommt, wie man es härtet usw.


Älteres Fimo lässt sich in der Regel wieder weichkneten. Von der Fa. Eberhardt Faber gibt es sogar ein spezielles Mittel dafür (Fimo Mix Quick). Wer diese Ausgabe nicht machen möchte, kann es auch einfach mit ein paar Tropfen Babyöl versuchen (Babyöl mit dem alten Fimo verkneten).

Wird Fimo oder Fimosoft zu lange gebacken, verändert sich die Farbe, selbst wenn die Backtemperatur eingehalten wird. Anders sieht es mit Modelliermassen wie Puppenfimo oder Creall Therm aus. Diese Modelliermassen vertragen sogar Backzeiten von über 2 Stunden.
Beim Backen von Fimo sollte man unbedingt die Herstellerangaben einhalten, da sich sonst giftige Dämpfe entwickeln können.

Fimo lässt sich NICHT einfach in der Mikrowelle härten. Ich habe es ausprobiert: Das Fimo fängt regelrecht an, von innen her zu kochen, stinkt fürchterlich und wird flüssig.
Anders sieht es aus, wenn man das Fimo in Wasser legt und kocht. Das muss aber jeder selbst ausprobieren.

Bevor man helles Fimo verarbeitet, unbedingt die Hände waschen! Die Spuren von andersfarbigen Fimo sind sofort sichtbar und nicht mehr zu entfernen.

Man sollte Fimo und andere backofenhärtende Modelliermassen immer mit warmen Händen bearbeiten. Dann ist es einfacher zu kneten und zu modellieren.

Wenn Modelliermasse zu weich geworden ist legt man sie einfach für eine Weile in den Kühlschrank, dann wird sie wieder fester.

Mit dem Gold- und Silberpulver, das speziell für Fimo erhältlich ist, lassen sich Fimoarbeiten einfach und leicht bearbeiten. Man stäubt es mit einem weichen Pinsel auf oder reibt es einfach mit den Fingern leicht über den Fimo-Gegenstand. Das Pulver haftet auf nichtgebackenem Fimo von selbst. Nach dem Backen kann man es zusätzlich mit einem Überzug von Fimolack schützen. Alternativ dazu kann das Pulver auch mit dem Lack gemischt werden und dann nach dem Härten des Fimos im Backofen auf den erkalteten Gegenstand aufgetragen werden.

Transparentes Fimo wird nach dem Aushärten nicht wirklich transparent, sondern eher sehr, sehr milchig. Wem das  nicht transparent genug ist, wirft das noch heiße Fimo nach dem Backen in kaltes Wasser.

Schreckt man das gerade gebackene, noch heiße Fimoteil in eiskaltem Wasser ab, erhöht dies die Festigkeit.

Das Modellieren an sich hinterläßt oft Fingerabdrücke und Modellierwerkzeuge hinterlassen oft kleine "Macken" im Werkstück. Diese kann man entfernen, in dem man einen sehr weichen Pinsel in etwas Öl (z.B. Babyöl, Mandelöl usw.) taucht, den Pinsel anschließend gut (!) abstreift und dann sanft mit dem Pinsel über das Werkstück fährt. Anstelle des Öls kann man auch reinen Alkohol aus der Apotheke verwenden. Aber Achtung: Der Pinsel muss sehr weich sein (ein harter Pinsel würde neue Spuren verursachen). und der Pinsel darf mit Öl bzw. Alkohol nur benetzt sein!

Am einfachsten kannst du deine Fimo-Modelle vor Wassereinfluss schützen, in dem man Lackfarbe zum Bemalen verwendet bzw. die fertigen Fimoteile nach dem Härten im Backofen lackiert.

Fimo kann mit allen handelsüblichen Acryl-, Wasser-, und Lackfarben bemalt werden.

Original verpacktes Fimo kann man ziemlich lange aufbewahren, es wird in der Regel nicht "schlecht" - allerdings kann es hart und bröselig werden. Sollte das Fimo allerdings muffig oder stark sauer riechen, ist es verdorben und du kannst es nicht mehr verwenden.

Wenn man Löcher in Fimoperlen bohren möchte, verwendet man am besten kein Holzstäbchen dafür, denn das Holz "bremst" im Fimo und die Perlen verziehen sich. Das Löcher bohren geht einfacher mit einem Metallstäbchen, z.B. einer Rouladennadel. Dazu legt man die Perle in die Handfläche und bohrt mit der Rouladennadel ein Loch bis ca. zur Mitte der Perle. Dann dreht man die Perle um und sticht von der anderen Seite in die Perle. Läßt man die Perlen vorher etwas liegen (eventuell sogar gut eingepackt im Kühl- oder Gefrierschrank), wird das Fimo fester und die Perlen verziehen sich nicht so leicht. Generell verziehen sich Perlen, die mit Fimo Soft gearbeitet wurden leichter als die, die aus Fimo Classic bestehen.

Für Fimo gibt es von der Herstellerfirma einen speziellen Lack - sowohl in glänzend als auch in seidenmatt. Alternativ dazu kannst du ausprobieren, deine Fimoarbeiten mit einem wasserlöslichem Treppenlack zu lackieren. Geeignet soll dafür z.B. der "Clou" Aqua-Lack sein (habe ich aber noch nicht selbst ausprobiert. Er soll den Vorteil haben, dass er nach dem Aushärten sehr hart und deshalb sehr widerstandsfähig ist und zudem soll man ihn zur Not, wenn beim Lackieren was schiefgelaufen ist, mit Nassschleifpapier entfernen können. Auf keinen Fall solltest du Spraylack verwenden (auch nicht, wenn er lösungsmittelfrei ist), denn er enthält Stoffe, auf die Fimo "nicht gut zu sprechen ist". Wenn Lack und Fimo nämlich miteinander reagieren, trocknet der Lack nicht mehr und bleibt klebrig! Bevor man anderen als den speziellen Fimo-Lack verwendet, sollte man auf jeden Fall erst einmal auf einem Reststück gebackenem Fimo ausprobieren, ob der Lack auch wirklich trocknet!

Fimoperlen spießt man beim Lackieren einfach auf. Dafür eignen sich zum Beispiel Zahnstocher oder Schaschlickstäbchen sehr gut. Jeweils eine Perle auf ein Holzstäbchen spießen, die Perle lackieren und das Holzstäbchen dann in einen Styroporblock stecken, bis der Lack trocken ist. 

Wenn Fimoperlen richtig schön glänzen sollen, sollte man sie natürlich auch lackieren. Abgesehen davon solltest du sie vorher unbedingt gut schleifen. Dafür arbeitest du nacheinander mit Nasschleifpapier der Körnung 400, 600, 1000 und evtl. noch 1200. Danach werden die Perlen poliert und anschließend lackiert.

Polymer Clay: Polymer bedeutet Kunststoff und Clay bedeutet Ton oder auch Lehm. Somit ist Polymer Clay der Oberbegriff für im Backofen aushärtenden Kunstoffe, zu denen auch Fimo zählt

Man kann als "Kern" für Fimoperlen einfach zusammengeknüllte Alu-Folie verwenden. Sie wiegt nichts, ist sehr preisgünstig und man kann wunderbar darum herum arbeiten.

Wenn man "Macken" im fertig gebackenen Fimo feststellt, kann man entweder etwas Fimo mit Öl verkneten, damit es geschmeidig ist. Die Masse in die Löcher und/oder Kerben streichen. Oder alles, was zuviel ist, mit einem Skalpell vorsichtig wegschneiden. Anschließend mit immer feinerem Sandpapier und Stahlwolle die Stelle glätten. Zum Abschluss mit Nagellackentferner darüber streichen.

Die Hersteller von Fimo und anderen backofenfixierbaren Massen sagen, dass keine giftigen Dämpfe beim Backen entstehen, wenn man sich an die vorgegebenen Temperaturen hält. Deshalb beim Backen von Fimo unbedingt die Herstellerangaben einhalten!

Den starken Geruch oder besser gesagt: Gestank, den das Fimo früher im Backofen produziert hat, gibt es so nicht mehr. Zwar riecht das Fimo während des Backens immer noch, allerdings nicht mehr so stark. Empfindliche Naturen sollten dann einfach das Fenster aufmachen und gut lüften.

Angebrochenes Fimo wickelt man am besten in Folie und hebt es dann in Tupperdosen oder Gefrierdosen auf.

Beim Arbeiten mit Fimo wird oft eine Nudelmaschine eingesetzt. Sie wird aus drei verschiedenen Gründen eingesetzt:
1. Wenn man Canes herstellen möchte. Dabei werden einzelne Fimoelemente immer wieder mit dünnen Fimoplatten ummantelt. Durch die Nudelmaschine werden die Fimoplatten gleichmäßig dick. Ansonsten ist es einfach nur bequemer.
2. Beim Mischen oder Weichkneten von Fimo kann eine Nudelmaschine ebenfalls gute Dienste leisten. Man spart sich einiges an Arbeit(skraft) und beim Mischen werden die Farben gleichmäßiger, bzw. es bilden sich schöne Farbverläufe.
3. Es ist einfach bequemer :-)
Insgesamt: Man braucht keine Nudelmaschine. Es geht auch ohne...





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