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Legeboard Hot-Fix-Nieten von Viva-Decor bei HSE24

Gespeichert von Bastelfrau am 20 März 2016

Vor einigen Tagen das Legeboard Hot Fix-Nieten zum Ausprobieren zugeschickt. Heute kam ich nun endlich dazu, damit zu basteln. Meine Meinung zu diesem Bastel-Set ist etwas zweigeteilt. Warum? Lest einfach selbst...
Erst einmal zum Inhalt: Im Set sind 2 Legeboards - eines mit Buchstaben, das andere mit Motiven - enthalten. Dazu kommen 3 Tüten Hotfix-Nieten, ein Schwamm und 6 Bügeltransferfolien. Man hat also (fast) alles, um direkt loszulegen. Das einzige, was noch fehlt, ist etwas zum Abdecken der Motive, die man nicht legen möchte - dazu später mehr.

 

Da ich ja bekanntlich alles kann und alles weiß, habe ich erst mir erst einmal eine Zeitung aufgeschlagen, eines der Legeboards darauf gelegt und ein Tütchen mit Nieten darauf gekippt. Dann mit dem Schwamm schön in kreisförmigen Bewegungen darüber gestrichen und mir dann überlegt, dass es wohl doch besser gewesen wäre, erst einmal die Anleitung zu befolgen. Ich habe nämlich die anderen Motive nicht abgedeckt - die Nieten verteilten sich also schön in das von mir gewählte Motiv und teilweise auch in alle anderen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Steine auf die Zeitung zu schütteln, zurück in die Tüte zu geben und mir zu überlegen, wie ich nun die anderen Motive am besten abdecke:
Einfach Papier darauf legen funktioniert nicht, denn das wird einfach verschoben. Papier mit Klebeband darauf kleben, ist auch nicht der Hit, denn dann klebt das Papier später eventuell an der Bügelfolie fest und die wäre dann hinüber. Also habe ich den Kunststoffbeutel, in den die Einzelteile eingepackt waren in mehrere kleinere Teile zerschnitten und diese dann mit Klebeband rund um das ausgewählte Motiv befestigt. Kleinere Teile musste ich deshalb nehmen, weil ich mit größeren Teilen nicht alles hätte abdecken können.  Das Abdecken des Legeboards ist also schon eine kleine Wissenschaft für sich und hat nicht gerade mein Wohlwollen geweckt - es hat einfach zu lange gedauert.

 

So... jetzt konnte ich also endlich anfangen, die Nieten zu legen. Gesagt, getan - besser gesagt: Nietentütchen auf dem Legeboard ausgekippt und dann mit dem Schwamm kreisförmig darüber streichen. In der Anleitung steht "leicht" und das ist wichtig. Reibt man zu stark, holt man die Nieten wieder aus den Aussparungen heraus. Das Ganze muss also schön mit Gefühl gemacht werden, dann klappt es auch.

 

Der nächste Schritt war das Übertragen auf die Bügelfolie. Schutzschicht abziehen, auf die Nieten drücken, abziehen, fertig. Dieser Arbeitsschritt ging wirklich ganz einfach und funktioniert super gut. Allerdings musste ich meine Abdeckung dabei auf dem Legeboard lassen, da sich doch einige Nieten einen Weg darunter gesucht (und gefunden) hatten. Hier merkte ich dann, dass es richtig gut war, dass ich die Kunststofffolie und nicht das Papier dafür genommen habe: Die Bügelfolie klebt nämlich wirklich gut - von Papier hätte ich sie kaum noch abbekommen.

 

Das Aufbügeln der Nieten gestaltete sich ebenfalls recht problemlos. Beachten muss man allerdings, dass man sie nicht auf alle Untergründe bügeln kann. Schade ist, dass Leder leider zu diesen Untergründen gehört, denn so ist es nicht möglich, Ledertaschen oder Stiefelschäfte mit den Nieten zu gestalten.

 

Irritierend fand ich den Hinweis auf die Materialien, die sich nicht eignen und den Zusatz, dass man bei nicht aufgeführten Stoffen eigene Versuche durchführen soll - aufgeführt werden nämlich tatsächlich nur die Stoffe, die man nicht verwenden soll. Anscheinend gibt es also keine Stoffe bei denen das Aufbügeln der Nieten generell problemlos möglich ist - zumindest schließe ich dies daraus.
Auch wird keinerlei Hinweis auf die Bügeltemperatur gegeben. Alles, was man erfährt ist, dass die Folie sich zusammenziehen und sogar schmelzen kann, wenn das Bügeleisen zu heiß ist - wann das aber sein könnte, muss jeder selbst herausfinden.
Wenn man also sein Bügeleisen und seine Textilien ruiniert, dann hat man eben Pech gehabt. Schade!

 

Mein Eindruck insgesamt:

Die Motive sind recht vielfältig und die vielen Kombinationsmöglichkeiten machen das Set recht interessant. Auf der anderen Seite muss man schon viele Motive legen und verarbeiten, damit sich die Anschaffung der Legeboards tatsächlich lohnt. Dies betrifft zum einen den Preis, zum anderen aber auch den Zeitaufwand, den man hat, um ein einzelnes Motiv zu legen. Ich persönlich würde da wohl das Legen per Hand bevorzugen - zumal ich kein Interesse daran hätte, meine gesamte Kleidung mit immer wieder gleichen Motiven zu schmücken. Und auch was Kissen angeht ist mein Interesse daran, später die Nietenabdrücke in Schlüsselform im Gesicht zu haben, eher gering.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass weitere Nietenfarben, zusätzliche Motive, die sich mit den bereits vorhandenen gut kombinieren lassen und weitere kleine Motive, die man vielleicht auf Karten oder ähnliches bügeln kann, die Legeboards interessanter machen könnten. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich aber, zumindest für mich, nicht wirklich einen Anreiz, dieses Set zu kaufen - ich würde einfach nicht genug damit machen.

 

Anders sähe es aber aus, wenn ich noch auf Kunsthandwerkermärkte, Weihnachtsmärkte und Basare ginge oder per Internet verkaufen würde. Dann wäre das Set, mit ein wenig Übung und einer besseren Möglichkeit, die einzelnen Motive des Boards abzudecken, sicherlich eine Investition, die sich lohnen könnte.

 

Wenn dich das Set interessiert, dann hast du am 29.9.2011 die Möglichkeit, dir die Präsentation während der Bastelparty bei HSE24 anzusehen. (Wenn ich richtig informiert bin, wird es auch schon am 28.9.2011 um 23.00 Uhr vorgestellt). Wenn du das Set kaufen möchtest, dann findest du es, zusammen mit vielen anderen Bastelmaterialien, bei HSE24 in der Rubrik Basteln-Sammeln.

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