Lupenbrille maxDETAIL von Eschenbach Optik



Beim Basteln, beim Modellbau, beim Heimwerken, Handarbeiten und vielen anderen DIYs ist eine Lupe oft recht hilfreich. Das dachte man sich auch bei Eschenbach Optik und hat dort die Lupenbrille maxDETAIL entwickelt. Ich habe ein Probeexemplar bekommen und möchte euch hier erzählen, worum es geht und wie ich und ein paar andere Leute damit zurechtkommen...

Die Lupenbrille maxDETAIL von Eschenbach Optik ist für filigrane Arbeiten, Handwerken, Basteln usw. gedacht. Sie sorgt für einen bequemen Arbeitsabstand und ein großes Sehfeld. Sie eignet sich auch für Menschen mit Fehlsichtkeit. Die Brille kann Dioptrien im Bereich -3 bis +3 ausgleichen. Dies erfolgt über zwei Rädchen rechts und links am Gestell.

Die beiden Gläser können unabhängig voneinander eingestellt werden.

Genau so einfach lassen sich die Bügel anpassen. Dies kann man selbst machen, denn die Bügel lassen sich entsprechend biegen, ohne dass sie dafür erhitzt werden müssen.



Die Lupenbrille ist 49 g schwer und lässt sich damit gut tragen. Die genauen Produktdetails findest du auf der Webseite von Eschenbach Optik:
https://www.eschenbach-sehhilfen.com/de-DE/278/produktuebersicht/detail/...
Die Lupenbrille wird in einem Etui geliefert, in dem man sie auch aufbewahren sollte, damit die Gläser nicht so schnell zerkratzen.
Ungeeignet ist sie für Leute mit Fehlsichtigkeiten die außerhalb der oben genannten Bereiche liegen. Außerdem dann, wenn man zylindrische Gläser benötigt, wie dies zum Beispiel bei Hornhautverkrümmung der Fall ist oder wenn der Augenabstand sehr klein oder sehr groß ist (unter 60 mm oder über 68 mm).

Beim Ausprobieren kam ich erst einmal überhaupt nicht mit der Brille klar. Ich habe die Lupenbrille beim Karten basteln ausprobiert - unter realen Bedingungen: Das heißt, dass die Karte auf einer Arbeitsfläche vor mir lag und ich von links ein Teilchen zum Aufkleben holte und von rechts etwas Kleber mit einem Zahnstocher aufnahm und dann wieder in der Mitte der Arbeitsfläche das Ganze zusammenklebte. Und das funktioniert für mich nicht. Es wurde mir schwindelig und sogar übel.
Bei meinem Mann, zweier meiner Töchter und einer Freundin war es ähnlich. Sie bekamen beim Blick zur Seite sofort Kopfschmerzen. Allerdings haben diese vier Personen nicht versucht, etwas zu arbeiten - sondern zu lesen bzw. sich einen Prospekt anzusehen. 
Einer unserer Freunde allerdings hat die Lupenbrille "bei der Arbeit" - genauer gesagt beim Schnitzen von Kreide - ausprobiert. Er hatte ein Stückchen Kreide in der Hand, das er die gesamte Zeit im Blick hatte - es gab keine Blicke nach rechts oder links, oben oder unten. Wenn er uns ansah, sah er über den Brillenrand, so als hätte er noch nie etwas anderes gemacht. Er war und ist begeistert von der Lupenbrille. Da er heftige Augenprobleme hat, war das Kreideschnitzen mittlerweile für ihn fast nicht mehr möglich, es strengte ihn zu sehr an. Mit der Lupenbrille kann er seinem Hobby wieder nachgehen.
Ich denke deshalb, dass man sich überlegen muss, bei welchen Arbeiten man die Brille einsetzen möchte. Beim Sticken dürfte sie optimal sein, ebenso beim Nähen, beim Platinen löten oder ähnlichen Arbeiten - eben immer dann, wenn der Blick auf einen Gegenstand gerichtet ist und nicht abschweifen muss.

Mein Fazit
Die Lupenbrille kann eine große Hilfe sein, ist es aber nicht zwangsläufig. Es kommt sehr darauf an, bei welchen Arbeiten man sie einsetzen möchte. Dann allerdings kann es passieren, dass man plötzlich Dinge, die man nicht mehr machen konnte, weil man sie nicht mehr richtig gesehen hat, plötzlich wieder ausführen kann. Vor dem Kauf sollte man also nachdenken, wofür man sie braucht und eventuell auch im Laden anprobieren. Wer sie online bestellt, hat die Möglichkeit, sie vorsichtig auszuprobieren und sie, falls es nicht klappt, während der ersten 14 Tage wieder zurückzuschicken.

Erhältlich ist die Lupenbrille zum Beispiel bei Amazon.



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