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Xyron 510



Mit dem Laminiergerät Xyron 510 lassen sich einfach und schnell Magnetbilder und Sticker herstellen. Ich habe diese kleine Wundermaschine getestet und empfehle sie allen Bastlern, die Bilder in selbsthaftende Bilder verwandeln oder Magnete herstellen wollen; nicht aber für das eigentliche Laminieren.

Modelle (Ausführung und Idee): Martina Windau (Tynchen)

Was ist Laminieren?

Beim Laminieren wird dünnes Material - meistens Papier - beidseitig mit einer transparenten Folie beschichtet und dadurch wasserfest, also vor Feuchtigkeit, Handschweiß usw. geschützt. Kaltlaminiergeräte kommen dabei ohne Hitze und daher auch ohne Strom aus.

Die Beschichtung erfolgt über eine Walze; die Folien bezieht das Gerät über entsprechende Kassetten. Das Bild wird dabei von beiden Seiten glatt beschichtet. Je nach Art der aufgebrachten Folie kann das laminierte Papier auch mit anderen Eigenschaften versehen werden, beispielsweise (jeweils auf der unteren Schicht) selbstklebend oder magnetisch.

Das getestete Laminiergerät Xyron 510 ist bei amerikanischen Bastlern überaus beliebt. Es lassen sich damit nämlich auch permanente und wieder ablösbare Aufkleber sowie Magnete (Beschichtung mit leicht magnetischen Eigenschaften) herstellen. In dieser Hinsicht ist das Gerät in der Tat eine kleine Wundermaschine. Selbst ausgeschnittene Serviettenmotive (nur die oberste Lage) können knitterfrei in Aufkleber oder Magnetbilder verwandelt werden. Genau dies macht den Apparat so bastlerfreundlich. Dabei bleiben die Bilder stets trocken, und man kann beispielsweise auch Aquarell-Originale oder Tintenstrahl-Ausdrucke verwenden, deren Farbe beim normalen "feuchten" Aufkleben zerfließen würde. Bei alledem sehen die Produkte nicht wie Aufkleber auf, sondern behalten ihr ursprüngliches Aussehen.

Weniger Freude kommt beim normalen Laminieren auf, beispielsweise beim Anfertigen von Untersetzern. Hier sind die Ergebnisse bescheiden, und dafür ist das Gerät (inkl. einer Probe-Laminierkasette) zu teuer. Das Geld für die anderen Folienkassetten (Aufkleber und Magnet) ist hingegen gut angelegt. Hier kann man noch zusätzlich sparen, indem man das Gerät so füttert, dass wenig Verschnitt bleibt.

Die von mir getestete Packung enthält das Gerät, eine Gebrauchsanweisung und einige Anwendungsbeispiele. Weitere unterschiedliche Kassetten wurden hinzugekauft. Es eignet sich für Arbeiten bis zu 12,5 cm Breite. Aufgrund dieser Breite lassen sich Fotoaufkleber, Fotomagneten, laminierte Rezepte, Visitenkarten, Etiketten für Einmachgläser und Schränke sowie eine Vielzahl anderer Objekte erstellen.

Der Hersteller gewährt eine Garantie von einem Jahr ab Kauf für Material- und Produktionsfehler.

Anleitung: Die beiliegende Anleitung zum Kassettenwechsel ist sehr ausführlich. Beim Test habe ich allerdings festgestellt, dass es viel einfacher ist, die Kassetten an den am Gerät vorgesehenen Aussparungen anzulegen und sie vorsichtig ins Gerät hineingleiten zu lassen. Das geht ganz von alleine. Die beiden weiteren Anleitungen, genannt Kreativ-Ideen, verdienen ihren Namen nicht. Gezeigt wird unter anderem, wie das Bild in das Gerät eingeführt wird und wie es auf der Rückseite wieder herauskommt. Es handelt sich dabei um Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die verschiedenen Folien, die aber bei allen Folien gleich sind. Weitere Fotos zeigen laminiertes Rezept mit Lebensmitteln, ein laminiertes Foto und aufgeklebtes Papier. Von Kreativität also keine Spur.

Für die Arbeit mit dem Xyron-Gerät gibt noch ein paar Tipps und Tricks. Allerdings sind sie im Grunde genommen so banal, dass sie einfach oft vergessen werden...

1. Darauf achten, dass das Bild vollständig durch das Gerät gelaufen ist, damit nicht versehentlich das Bild abgeschnitten wird.

2. Mit der Magnetfolie hergestellte Magnetbilder eignen sich nur für leichte Gegenstände: ein Notizzettel wird dadurch gehalten – größere Gegenstände nicht!

3. Die Reste des Magnetstreifens aufbewahren – sie lassen sich ALLE noch verwenden. Einfach Stücke abschneiden und mit Alleskleber auf die Rückseite von Bildern usw. kleben.

4. Außerdem sollte man sich für das Laminieren immer einige Teile zurechtlegen, die man hintereinander laminiert. So spart man Laminierfolie, die ja nicht gerade billig ist.



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