Schmuckformen herstellen - mit Moldmaker



Beim Moldmaker handelt es sich um eine Modelliermasse, die nach dem Backen flexibel bleibt und sich deshalb auchj für die Herstellung von Schmuckformen eignet. Aber es gibt sogar noch einen zusätzlichen Nutzen: Hat man alte backofenhärtende Modelliermasse, die bröselig und hart geworden ist, kann man mit dem Moldmaker noch Rettungsversuche starten, indem man beides miteinander verknetet.

Sculpey Moldmaker

Die Herstellung der Schmuckformen ist auch hier denkbar einfach. Allerdings können sie nicht, wie bei dem Oyumaru einfach wieder "eingeschmolzen" und neu gemacht werden. Die Formen aus dem Moldmaker können zwar komplett neu gestaltet werden, solange sie noch nicht gebacken wurden - danach sind sie aber nicht mehr veränderbar.

Das brauchst du:

  • Moldmaker
  • Stärkemehl oder Babypuder
  • Gegenstand zum Abdrücken
  • Pinsel

Und so wird's gemacht:

1. Ein Stück Moldmaker weichkneten.

Dafür benötigt man soviel Knetmasse, dass der abzuformende Gegenstand gut daraufpasst.



2. Den Schmuckgegenstand mit Stärkemehl oder Babypuder bestäuben, damit der Moldmaker nicht daran kleben bleibt.

3. Den Gegenstand in den Moldmaker hineindrücken...

4. ... und vorsichtig entfernen.

Übrig bleibt eine Abdruckform, die nun nur noch im Backofen aushärten muss. Man erhält dann eine flexible und dauerhafte Form, die man unter anderem mit Gips ausgießen kann, oder als "Push-Mold" für backofenhärtende Modelliermassen oder Kaltporzellan verwenden kann.

Tipps und Tricks

  1. Vorteil dieser Abformmasse ist, dass man sie auch zum Auffrischen alter und bröseliger Modelliermasse verwenden kann. Die beiden Massen werden dafür einfach miteinander verknetet.
  2. Nachteil: Die Masse ist etwas klebrig, so dass es nötig ist, mit einem Trennmittel zu arbeiten. Ich habe in diesem Fall Stärkemehl aus der Küche verwendet. Genausogut kann man aber auch Babypuder oder anderen Puder benutzen.
  3. Obwohl die Form im Backofen aushärten muss, würde ich sie später nicht erneut in den Backofen packen - obwohl… das ist eigentlich einen Versuch wert. :-)

Bezugsquellen:

Abgesehen davon, dass es sich relativ ausgefallenen Materialien immer lohnt, bei Ebay, Amazon, Dawanda oder Etsy nachzusehen, habe ich hier noch eine Bezugsquelle für dich: Bei Marwel Design gibt es nicht nur den Moldmaker, sondern auch vieles andere rund um das Hobby Modellieren.



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