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Calcium

11. März 2016 - 12:44 -- Sarah


Calcium ist der Mineralstoff, der am häufigsten im menschlichen Körper vorkommt. Rund ein Kilo unseres Körpers bestehen durchschnittlich aus Calcium. Der Großteil des Calciums ist in den Knochen zu finden. Doch auch im Blut und in Muskeln findet sich der Mineralstoff. Dies liegt daran, dass Calcium wichtige Funktionen bei der Muskelkontraktion einnimmt und außerdem als second Messenger, also als Botenstoff, fungiert. Bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen spielt es eine wesentliche Rolle. Außerdem ist es für die Blutgerinnung wichtig. Der Tagesbedarf liegt bei Erwachsenen bei 1000 mg. In Deutschland gilt ein Großteil der Menschen als unterversorgt.

Welche Folgen kann Calciummangel haben?
Bei einer Calciumunterversorgung treten nur selten akute Symptome auf, da der Körper zuerst auf das große Calciumdepot in den Knochen zurückgreifen kann. Dies ist mit dafür verantwortlich, dass sich die unzureichende Aufnahme von Calcium im Alter rächt. Ist nicht genügend Calcium vorhanden, wird es auch nicht in den Knochen eingelagert, sodass weniger Knochenmasse aufgebaut wird. Im Alter wird Knochenmasse abgebaut und Osteoporose kann gerade dann, wenn immer noch zu wenig Calcium aufgenommen wird, die Folge davon sein. Ein frühes Anzeichen für einen Calciummangel sind brüchige Nägel, trockene Haut und Müdigkeit. Auch Nervosität und ein Kribbeln in den Armen und Beinen können auf zu wenig Calcium hindeuten. Ist die Unterversorgung akut, kann es zu starken Muskelkrämpfen kommen. Jedoch wird ein so ausgeprägter Mangel in der Regel nicht durch Ernährung, sondern Krankheiten ausgelöst.



Calciummangel vorbeugen und beheben.
Klassische Calciumlieferanten sind Milch und Milchprodukte wie Joghurt und Käse. Braunalgen, Sesam und Amaranth sind jedoch noch reicher an Calcium. Auch Grünkohl, Brokkoli und Spinat enthalten viel Calcium. Allerdings sollten auch andere Inhaltsstoffe beachtet werden. So ist Milch zwar Calciumreich, enthält gleichzeitig jedoch Phosphate, die die Aufnahme von Calcium hemmen. Lebensmittel mit einem hohen Phosphatgehalt wie Wurst, Fertigprodukte und Softdrinks sollten also gemieden werden. Ähnliches gilt für Spinat, der zwar ebenfalls viel Calcium enthält, jedoch ebenfalls eine große Menge Oxalat enthält, dass Calcium an sich bindet und sozusagen „wegfängt“. Gleiches ist auch bei Phytaten der Fall, die in Vollkorn, Mais und Sojabohnen enthalten sind. Förderlich auf die Aufnahme wirken Milchsäure (Sauerkraut) und Vitamin C und in besonderem Maße auch Vitamin D, das eine Schlüsselrolle bei der Calciumaufnahme zu sein scheint. Versucht man die Unterversorgung durch Nahrungsergänzungsmittel vorzubeugen oder zu vermindern, sollte man beachten, dass die Calciumaufnahme durch andere Präparate gehemmt wird. Hierzu zählen Magnesium, Eisen, Fluor, manche Antibiotika und Cortison. Kalium hingegen verhindert die Calciumausscheidung.

Kategorie - Schön und Gesund: 


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