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Chiasamen

28. November 2018 - 20:38 -- Bastelfrau

Chiasamen - das Gold der Mayas und Azteken - findet mehr und mehr Eingang in unsere tägliches Leben - zumindest in meines. Warum ich Chiasamen so toll finde und was ich damit mache, erfährst du hier.

Chiasamen gehören zum "Superfood". Damit werden Lebensmittel bezeichnet, die einen besonderen Nutzen für unsere Gesundheit haben sollen. Im Grunde genommen ist "Superfood" aber nur ein Marketingbegriff, der bei Wikipedia zum Beispiel nicht gerade positiv belegt ist.

Für mich persönlich ist Chiasamen kein Superfood, sondern einfach Chiasamen, der für mich ganz persönlich verschiedene Vorteile hat. 
Diese persönlichen Vorteile sind, dass Chiasamen satt machen, neutral schmecken und meinen Blutzuckerspiegel nicht erhöhen. Das hört sich nicht gerade spektakulär an, ist für mich aber sehr wichtig. Außerdem bekomme ich den Chiasamen mittlerweile sogar im ganz normalen Lebensmittelhandel. Ich muss ihn also nicht per Internet bestellen, sondern kann ihn zusammen mit den anderen Lebensmitteln einkaufen. Das alles zusammen hat dazu geführt, dass ich Chiasamen in meinen täglichen Speiseplan fest eingebaut habe und mittlerweile natürlich auch den Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen usw. zu schätzen weiß. Ich beschränke mich im Folgenden aber auf meine Art, den Chiasamen einzusetzen. Alles weitere, wie Infos über Nährwerte und Wirkung, verschiedene Rezepte und weiterführende Informationen findest du im Internet, zum Beispiel auf der Webseite Chia.de.

Chiasamen hat so gut wie keinen Eigengeschmack und nimmt den Geschmack der Flüssigkeit an, in die er eingeweicht wird. Am liebsten rühre ich ihn in Milch, Mandelmilch oder Kokosmilch ein. Ich gebe etwas Erythrit und Vanillearoma dazu und schon habe ich einige Stunden später einen leckeren Vanillepudding. Er ist zwar von der Optik und der Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber super gut. Verwende ich den Chiasamen auf diese Art und Weise, weiche ich abends genug Samen für zwei Mahlzeiten ein, so dass ich für die nächsten beiden Tage Pudding habe. 
Manchmal weiche ich ihn auch einfach in Wasser ein. Das so entstandende Chia-Gel brauche ich dann innnerhalb von 3 bis 4 Tagen auf. Es lässt sich vielfältig einsetzen - zum Beispiel als Eiersatz beim Kuchenbacken oder zum Andicken von Flüssigkeiten. Ich muss aber zugeben, dass ich da nicht sehr viel Erfahrungen habe. Ich esse die Chiasamen am liebsten als Chiapudding.

Wenn man Milch dafür verwendet, muss man nicht unbedingt Vanillepudding machen. Zusammen mit etwas Erythrit, geriebener Low Carb Schokolade und bei Bedarf noch etwas Lebensmittelaroma bekommt man einen leckeren Schokoladenpudding, den man in der Vorweihnachtszeit noch mit weihnachtlichen Gewürzen aromatisieren kann. Bereitet man die Chiasamen mit Kokosmilch zu, kann man in den fertigen Kokospudding noch ein paar Ananasstücke geben und bekommt so einen exotischen Pudding.
Anstelle von Milch kann man natürlich auch andere Flüssigkeiten verwenden und dadurch vollkommen andere Geschmacksrichtungen erhalten. So kann man den Chiapudding mit verdünntem Fruchtsaft zubereiten. Eine andere Geschmacksrichtung wäre "Mocca" - zubereitet mit Milchkaffee. Man kann auch einen leckeren Tee dafür verwenden- von einem Früchtetee bis hin zu einem schwarzen Tee mit Milch ist hier alles möglich. 

Der Chiapudding ist für mich kein Ersatz für einen normalen Vanille- oder Schokopudding, sondern eine Bereicherung meines Speiseplanes. Er macht satt und stillt den Hunger auf Süßes - und zu allem Überfluss ist er durch die Inhaltsstoffe auch noch gesund. Er hat wenige, "langsame" Kohlenhydrate und passt daher super sowohl in eine Low-Carb- als auch in eine Slow-Carb-Ernährung. Was will man mehr?

Kategorie - Schön und Gesund: 

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