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Gefahr im Essen – Zusatzstoffe können Gesundheitsschäden hervorrufen

Rund sieben Kilogramm Zusatzstoffe werden von einem deutschen Konsumenten jährlich verzehrt – meist ohne dessen wissen. Dabei sind E-Nummern schon vor Jahren in die Kritik geraten, da einige als gesundheitlich bedenklich gelten. Dabei ist es schwierig, die Übersicht zu behalten: Rund 300 Zusatzstoffe erlaubt die EU derzeit, 250 stehen in Verdacht Allergien, Krebs oder andere Krankheiten auszulösen. Auch wenn andere Quellen die Hälfte der Zusatzstoffe als unbedenklich kennzeichnet, sind vor allem die Wechselwirkungen von verschiedenen E-Nummern kaum untersucht, obwohl gerade hier ein besonders gesundheitsschädliches Potential vermutet wird. Sind die Stoffe einmal zugelassen, wird dieser Status auch dann nicht geändert, wenn neue, bedenkliche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinweisen. Deswegen ist eine Beschäftigung mit den Zusatzstoffen sinnvoll, vor allem für Familien mit Kindern, da diese stärker auf die Stoffe reagieren. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, umso häufiger kommen E-Nummern darin vor.

 

Das „E“ in „E-Nummer“ ist die Abkürzung für „Europa“, gilt also für alle innerhalb der EU zugelassenen Inhaltstoffe. Die Nummern 100 – 200 beinhalten Lebensmittelfarbstoffe, 200- 300 sind Konservierungsstoffe, die folgenden hundert Antioxidantien und Säureregulatoren. 400- 500 enthalten Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungsmittel und Geliermittel, unter 500 bis 600 fallen Rieselhilfen und Säureregulatoren und unter 600 - 700 befinden sich die Geschmacksverstärker. Hinzu kommen zahlreiche nicht näher klassifizierte Zusatzstoffe wie Feuchthaltemittel oder Schaumverhüter. Natürlich sind nicht alle davon schädlich, einige sind sogar recht sinnvoll und unverzichtbar. Die EU entscheidet bei der Zulassung auch darüber, wie viel eines bestimmten Zusatzstoff pro Tag unschädlich ist. Dieser Wert wird ADI genannt und in mg/kg Körpergewicht angegeben. Allerdings wissen die wenigsten Verbraucher, wie hoch dieser Wert bei dem jeweiligen Stoff ist.

 

Die Nebenwirkungen solcher Stoffe können einen negativen Einfluss auf die Verdauung besitzen, Krankheiten begünstigen, Allergien und Asthma auslösen und für Menschen mit Stoffwechselbesonderheiten problematisch sein. Als besonders bedenklich gelten diese E-Nummern, die grundsätzlich gemieden werden sollten.