Direkt zum Inhalt

Wichtig!

Diese Information ersetzt keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.

Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand.

Gespeichert von Becky am 28 Januar 2015
L'oréal Paris Professionnel Majirel Majicontrast Rot

Lang anhaltene strahlend rote Haare sind leider nicht nur schön anzusehen, sondern auch sehr arbeits- und zeitaufwendig. Die Farbe bleicht schnell aus und man bekommt schnell wieder einen Ansatz, weswegen man die Haare oft neu blondieren und tönen muss. Um die Prozedur wenigstens ein bisschen zu vereinfachen gibt es Produkte, die die Haare gleichzeitig aufhellen und einfärben, wie zum Beispiel Majirel Majicontrast L'oréal Paris Professionnel.

 

Wie die meisten Haarfarben, die einem leuchten rote Haare versprechen, bekommt man dieses Produkt mit etwas Glück beim Frisör oder in einem Frisörfachgeschäft, ansonsten meist im Internet von ausländischen Anbietern, weswegen neben den ca. 10 Euro fürs Produkt an sich unter Umständen hohe Versandkosten und Lieferzeiten hinzu gerechnet werden müssen. Zusätzlich zu der Haarfarbe braucht man außerdem noch ein Mischschälchen, Handschuhe und Entwickler. Unbedingt beachten sollte man, dass keinerlei Pflegemittel enthalten sind, wie in normalen Drogerie-Blondierungen üblich. Man sollte sich deswegen dringend selbst einen geeigneten Conditioner oder ähnliches zulegen, vor allem weil sich die Haare nach dem Färben richtig trocken und strohig anfühlen.

 

Ein weiterer dicker minus Punkt neben den sehr strohigen Haaren ist auch der beißende Geruch des Färbemittels und dass die Kopfhaut während des Färbens ein bisschen juckt.
Positiv ist allerdings anzumerken, dass die Packung, wenn man sparsam damit umgeht, für zwei Anwendungen reicht und die Farbe an sich wirklich schön ist und leuchtet. Allerdings blasst sie schon recht schnell wieder aus und eine allzu häufige Wiederholung des Färbevorganges ist auf Grund der spürbaren Schädigung des Haares nicht zu empfehlen. Durch die gute Dosierbarkeit und die Haltbarkeit des Produktes eignet es sich jedoch gut für die Ansatzbehandlung, wenn man den Rest des Haares tönt, zum Beispiel mit Poppy Red von La Rich.

 

Die Anwendung der Coloration ist relativ simple. Wie in der beigefügten deutschen Anleitung beschrieben, mischt man die Hälfte der Tube mit Entwickler, vermischt das Ganze und trägt es danach aufs Haar auf. Wenn man es nicht lange trocknen lässt, lassen sich eventuelle Farbunfälle auch leicht von Oberflächen und dem Gesicht wieder abwaschen. Streicht man eine fetthaltige Creme an den Haaransätzen auf, hilft dies, Farbe die danebengegangen ist, zu entfernen.

 

Auch wenn mir die Haarfarbe an sich gut gefällt, werde ich das Produkt vermutlich nicht so schnell noch mal kaufen. Stattdessen werde ich lieber auf das Excellence HiColor HiLights Haarfärbemittel von L`Oreal Paris zurück greifen, das zwar sehr wahrscheinlich nicht weniger schädlich für die Haare ist, dafür aber nicht so beißend riecht. Außerdem sind die Haare nach dem Färben nicht so strohig.  Bei Majicontrast hatte ich leider noch mehr als sonst das Gefühl, dass ich meinen Haaren damit gerade wirklich keinen Gefallen tue.

 

Bezugsquelle:
Majicontrast bei Ebay