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Vitamin C

Gespeichert von Sarah am 14 September 2017
Vitamin C

Vitamin C gehört wohl zu den bekanntesten Vitaminen. Dies liegt vermutlich auch daran, dass sich viele Menschen der Bedeutung für das Immunsystem bewusst sind und gerade während einer Erkältung oder Grippe immer wieder empfohlen wird, viel Vitamin C zu sich zu nehmen. Auch Skorbut, das durch einen Mangel an Vitamin C hervorgerufen wird, ist vielen Menschen als Krankheit bekannt. Interessant ist auch, dass nur eine Handvoll Wirbeltiere nicht dazu in der Lage sind, Vitamin C zu synthetisieren. Aus dem Fehlen dieser Fähigkeit lassen sich teilweise Stammbäume ableiten, die Aufschluss über den Verwandtheitsgrad verschiedener Arten bieten.

 

Die bedeutende Rolle, die Vitamin C (auch: Ascorbinsäure) in unserem Immunsystem spielt, erklärt sich dadurch, dass es sich in den Leukozyten anreichert und dort die T-Zellen unterstützt. Die T-Zellen sind wiederum dafür zuständig, Krankheitserreger unschädlich zu machen. Außerdem ist es wichtig für Knochen, Zähne, Zahnfleisch und Bindegewebe. Auch bei der Eisenverwertung spielt es eine wichtige Rolle. Vitamin C gehört außerdem zu den Antioxidantien und schützt somit die Zelle, indem es freie Radikale unschädlich macht. Die Regulation der Hormonausschüttung findet ebenfalls unter Mitwirkung des Vitamins statt. Deswegen gehört Stress auch zu den Faktoren, die den Ascorbinsäurebedarf erhöhen. Auch für Raucher und Schwangere wird eine höhere Tagesdosis empfohlen, die sonst bei ungefähr 100 mg liegt. Auch bei der Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika, Aspirin oder der Pille kann der Bedarf steigen. Die empfohlene Menge variiert ohnehin stark. Teilweise halten es Wissenschaftler sogar für sinnvoll, so viel Vitamin C wie möglich zu sich zu nehmen. Diese Empfehlung ist allerdings umstritten. Nimmt man jedoch dauerhaft weniger Vitamin C zu sich als die empfohlenen 100 mg, können Mangelerscheinungen auftreten. Diese äußern sich in einem geschwächten Immunsystem. Außerdem wird durch Ascorbinsäureunterversorgung das Gewebe geschädigt, sodass auch blutendes Zahnfleisch, kleine rote Flecke unter der Haut und Cellulitis Symptome sein können. Auch Depressionen, Antriebslosigkeit und Müdigkeit können Folgen einer Unterversorgung sein.

 

Eine Unterversorgung zu vermeiden ist eigentlich relativ einfach, das Vitamin C in relativ großer Menge in frischem Obst und Gemüse enthalten ist. Besonders Reich an Ascorbinsäure sind jedoch Acerolakirschen, Hagebutten, Sanddorn, Schwarze Johannisbeere, Petersilie, Grün- und Rosenkohl, Brokkoli, Paprika und Spinat. Auch Kiwis und Zitrusfrüchte sind reich an Vitamin C, enthalten jedoch weniger als die zuvor aufgeführten Lebensmittel. Eine Überdosierung mit Vitamin C ist nur sehr schwer zu erreichen, da Vitamin C wasserlöslich ist. Dennoch kann es zu Durchfall und Verdauungsstörungen kommen, die sich auf die Gabe sehr hoher Dosen zurückführen lassen.