Schwangerschafts-BuJo mit Mutterpass



BuJo ist die Abkürzung für Bullet Journal - ein (Termin-)Kalender zum Selbermachen. Im Gegensatz zu einem normalen Terminkalender richtet sich ein Bujo allerdings komplett nach den eigenen Bedürfnissen - und ist somit ideal für Schwangere geeignet, die so genug Platz für all das haben, was sie gerne niederschreiben möchten und was sie noch erledigen müssen. Natürlich sollte auch noch Platz für den Mutterpass sein, der schließlich das wichtigste Dokument während der Schwangerschaft ist. 

Der Mutterpass enthält alle wichtigen Daten und Informationen zur Gesundheit der Mutter (unter anderem Blutgruppe, Eisengehalt im Blut und Untersuchungsergebnisse über verschiedene Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Röteln) und über den Zustand des Kindes (unter anderem  Lage, Gewicht und Größe). Natürlich wird auch der voraussichtliche Geburtstermin eingetragen. Auch nach der Geburt hat der Mutterpass nicht ausgedient. Zum einen werden noch Daten über das Kind, das Wochenbett und die Nachuntersuchung der Mutter eingetragen. Zum anderen liefert der Mutterpass unter Umständen noch wichtige Informationen für die nächste Schwangerschaft.
Mehr Informationen darüber, was der Mutterpass eigentlich genau ist, wofür er gut ist und warum er so wichtig ist, gibt dir entweder dein/e Arzt/Ärztin oder sind auf Webseiten wie Moms.de zu finden.

Was ist ein BuJo oder Bullet Journal?
Das Bullet Journal soll dir nicht nur dabei helfen, deine Zeit zu planen, sondern bietet dir noch viele weitere Möglichkeiten. Eine davon ist zum Beispiel, herauszufinden, was für dich wichtig und was weniger wichtig ist. Eine andere ist, dass du dir einen Überblick verschaffen kannst, womit du deine Zeit verbringst, ob du genug trinkst oder gut schläfst. Letzteres geschieht durch Listen und Übersichten, die du dir bei Bedarf anlegen kannst.

So ist ein Bullet Journal aufgebaut

  • Das Bullet Journal fängt mit einer Legende an, in der du die Zeichen vermerkst, die du für die verschiedenen Einträge verwenden möchtest.
  • Dann folgt der Index, der ständig erweitert wird, denn hier trägst du fortlaufend die Seitenzahl deiner neuesten Einträge ein, so dass du später problemlos alles wiederfinden kannst. 
  • Als nächstes kommt das sogenannte "Future Log" - eine Übersicht über die nächsten 6 oder 12 Monate.
  • Danach gibt es eine Monatsübersicht...
  • ...gefolgt von der Tagesübersicht.
  • Zwischen den Monats- und Tagesübersichten hast du jederzeit die Möglichkeit, eine Liste oder eine Übersicht einzufügen.

Das BuJo während der Schwangerschaft
Ein Bullet Journal tatsächlich nur mit Einträgen, die mit der Schwangerschaft in Verbindung stehen, zu führen, halte ich nicht für sinnvoll. Wenn du dir einmal die Seiten für die verschiedenen Monate oder Tage eingerichtet hast, bietet es sich einfach an, auch andere Termine, Ideen, Veranstaltungen usw. einzutragen - denn warum sollte man sich die Mühe machen, und dafür einen weiteren Terminkalender führen? Das wäre ja doppelte Arbeit. 
Umgekehrt kann man aber jedes Bullet Journal mit Infomationen, Terminen, Ideen usw. rund um die Schwangerschaft vervollständigen - und zwar, wie oben bereits erwähnt - mit Listen und Übersichten:



Ideen für Listen

  • Wenn du noch nicht sicher bist, wie dein Baby heißen soll, bietet es sich an, eine Liste mit Namen anzufertigen, die während der nächsten Monate immer weiter ergänzt oder zusammengestrichen werden kann.
  • Eine Liste mit den Dingen, die du noch für dein Baby kaufen musst - wie Möbel fürs Kinderzimmer, Kleidung, Babywanne und, und, und… Diese Liste kannst du jederzeit erweitern oder die bereits vorhandenen Gegenstände abhaken.
  • Wer kann dir während der Schwangerschaft, der Geburt und nach der Geburt zur Seite stehen und hast du die betreffenden Personen schon gefragt.
  • Was geht dir durch den Kopf? Welche Sorgen oder Ängste hast du oder worauf freust du dich besonders?
  • Was isst du am liebsten?

Ideen für Übersichten

  • Wann hat sich dein Baby bewegt, wann vielleicht besonders heftig?
  • An welchen Tagen hast du dich wohl oder nicht so wohl gefüllt, zum Beispiel weil du unter Übelkeit gelitten hast?
  • Wie hast du geschlafen?
  • Hast du genug getrunken?

Gestaltung des Bullet Journals
Die verschiedenen Seiten des Bullet Journals, die oben gezeigt werden, sind sehr einfach und minimalistisch gehalten. Wenn du magst, kannst du dein BuJo aber nach Herzensluft bemalen, bestempeln, verzieren… Auch hier gilt: Du kannst dir zwar nicht die Welt, aber zumindest dein Bullet Journal so machen, wie es dir gefällt.

Tipps

  • Je nachdem, für welche Art Notizbuch du dich entschieden hast, kannst du eine Tasche für den Mutterpass in das Bujo kleben oder du wählst eine Lösung, in der schon ein Schubfach vorhanden ist. Eine sehr einfache Variante ist das kijns Notizbuch No 2 dotted in A5. Es besteht aus einem Paperbackeinband und zwei Notizbucheinlegern. Nimmt man eines der beiden Notizbücher heraus, kann man an dessen Stelle den Mutterpass in das Schubfach schieben. Reicht das erste Notizbuch nicht aus, kann man es nach einer Weile einfach austauschen oder man verwendet das zweite Notizbuch für die nächste Schwangerschaft.
  • Der Mutterpass zusammen mit einem Bullet Journal verbindet das Ganze insofern, dass das eine die medizinischen Fakten nennt und das andere deine Gefühle und Gedanken dazu enthält.  
  • Gerade die Übersichten können dir im nachhinein helfen, die Dinge genauer zu betrachten. Denn vielleicht war es dir gar nicht die ersten drei Monate schlecht, sondern du hast nur vier Wochen lang unter morgendlicher Übelkeit gelitten. 
  • Oder du siehst dir die Listen später einmal mit deinem Kind an. Dann kannst du ihr/ihm erzählen, wann du das erste mal gespürt hast, wie sie/er sich bewegt hat, welche Namen du in Betracht gezogen hast oder welche Bücher du während der Schwangerschaft gelesen hast. Es gibt Möglichkeiten über Möglichkeiten, die du in dein BuJo eintragen kannst. Was genau das sein wird, was für dich wichtig ist - das entscheidest alleine du.



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