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Schablonieren auf Baumwollstoffen



Genau wie das freie Malen auf Stoffen, ist auch das Schablonieren auf Baumwollstoffen eine tolle Bastelauktion für Kindergruppen - egal, ob es um die Beschäftigung beim Kindergeburtstag oder auf einer Ferienfreizeit geht. Auf Stoff kann man mit ganz unterschiedlichen Farben schablonieren. Zum einen kann man ganz normale Stoffmalfarbe verwenden, zum anderen gibt es aber auch feste Ölmalfarben, die nach dem Trocknen nicht nur waschfest sind, sondern die auch sehr gut decken.

Mit Stoffmalfarbe lässt sich ebenso gut schablonieren wie mit anderen Farben. Je nachdem, welche Farben verwendet werden, kann man sogar auf den Fixiervorgang verzichten.

Das brauchst du:

  • Tischsets, Deckchen, Taschen oder andere Baumwollartikel zum Bemalen
  • Schablonen
  • Schablonierfarbe

Bastelwerkzeuge:

  • Stupfpinsel
  • Klebeband
  • Pappteller
  • eventuell nichtpermanenten Sprühkleber

Und so wird es gemacht:

  1. Die Baumwollartikel unbedingt ohne Weichspüler vorwaschen. Trocken lassen und glatt bügeln.
  2. Die Schablone auf den Stoff legen und mit Klebstreifen an den Ecken festkleben, damit sie nicht verrutschen kann. Alternativ dazu kannst du die Schablone von der Rückseite mit wiederablösbaren Sprühkleber besprühen und gut trocknen lassen. Die Schablone haftet dann von selbst auf dem Untergrund und läßt sich rückstandslos wieder abziehen.
  3. Schablonierfarbe auf einen Pappteller geben. So vermischen sich die Farben nicht ineinander und benötigt nicht für jedes Kind einen Topf je Farbe. Auf dem Pappteller haben in der Regel mehrere Farben nebeneinander Platz.
  4. Mit dem Schablonierpinsel Farbe aufnehmen und mit kreisenden und stupfenden Bewegungen auf die Schablonenöffnungen auftragen.
  5. Stoff- oder Seidenmalfarben müssen hierfür soweit angedickt sein, dass sie nicht unter den Schablonenrand laufen können, da sonst das Motiv unscharf wird.
  6. Nach dem Trocknen wird der Stoff - je nach verwendeter Farbe - fixiert.



Tipps und Tricks:

  • Falls du Malcreme auf Ölbasis verwendest, musst du nichts mehr fixieren, da diese ohne Fixierung bis 30 Grad waschfest ist. Ein weiterer Vorteil der Malcreme ist, dass sie deckend ist. Das bedeutet, du kannst den Stoff vorher einfärben und dann mit Schablonenmalerei bearbeiten.
  • Nicht vergessen: Die Schablonen sollten sofort nach Gebrauch gereinigt werden. Je nach verwendeter Farbe reicht es dabei aus, sie einfach unter fließend kaltem Wasser abzuspülen, bis alle Farbreste verschwunden sind und sie anschließend vorsichtig abzutrocknen.
  • Wer Malcremes verwendet, benötigt einen speziellen Schablonenreiniger oder versucht es mit Orangenreiniger aus der Hobbythek oder einem ähnlichem Reiniger, mit dem man Ölfarben entfernen kann.
  • Mischen und aquarellieren ist mit Malcremes ganz leicht auf Schablonen umzusetzen, da die Farbe nicht unter den Schablonenrand zieht.
  • Nach Fertigstellen der gestupften Motive kann mit Textilstiften etc. noch mehr Farbe zum Ausdruck gebracht werden. Konturen, Ränder etc. lassen sich oft mit Malstiften für Textil hervorragend ergänzen.
  • Die Malcremes fixieren sich von selbst an der Luft nach ca. 7 Tagen.
  • Ein weiterer Vorteil von Malcremes auf Ölbasis ist, dass sie sich selbst verschließen. Das heißt, dass die obere Schicht der Farbe nach kurzer Zeit einen Film bildet, der verhindert, dass die restliche Farbe austrocknet.

Bezugsquellen für Malcreme:

Die Stencil-Malcreme, die in den Shops verkauft werden, stammt von der Firma Hobbyring, die die Farbe selbst nicht mehr in ihrem Shop führt (so weit ich das bisher sehen konnte). Eine (leider teure) Alternative sind die Paintstiks von Shiva, mit denen man ganz tolle Sachen machen kann. Dazu aber ein andermal mehr. Erhältlich sind die Paintstiks u.a. bei Amazon.

Im nachfolgenden Video siehst du verschiedene Baumwollartikel, die wir bei Bastelaktionen auf einem Campinplatz schabloniert haben. Die Teile wurden zuerst in der Waschmaschine eingefärbt, dann schabloniert. Verwendet wurde Malcreme auf Ölbasis.
 



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