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10 Dinge, die man beim Basteln mit Gießharz wissen sollte

Gespeichert von Bastelfrau am 9 Januar 2020
Basteltipps - Gießharz

Heute heißt es Epoxyharz oder Epoxidharz, vor einiger Zeit Kaltemaille oder Kaltglasur und früher einmal Gießharz. Und auch die Art der Verwendung hat sich geändert. Während man früher mit Gießharz und irgendwelchen Insekten Briefbeschwerer herstellte, wurde Kaltglasur vor allen Dingen beim Schmuck basteln eingesetzt. Das alles geht natürlich auch mit Epoxyharz - und noch vieles mehr. Hier findest du nun ein paar wichtige Hinweise, die du beim Basteln mit Gießharz oder Epoxidharz wissen solltest. Sie gelten sowohl für die "alten" als auch für die "neuen" Epoxidharz-Gießmassen. 

 

 

  1. Im Fachhandel bekommst du Gießharz in der Regel als Set, bestehend aus Gießharz und Härter und einer Dosierpipette, denn es ist wichtig, das richtige Mischungsverhältnis einzuhalten. Je nach verwendetem Produkt benötigt man dafür 1-2% Härter. Genaue Angaben findest du in der Regel auf der Verpackung.
  2. Für fast alle Gießharze für den Hobbybereich sind auch Abtönfarben erhältlich, mit denen man das Harz einfach einfärben kann. So hat eine größere Packung Gießharz und kleinere Flaschen mit Abtönfarben. Das spart Platz und Geld.
  3. Die Verarbeitungszeit des angerührten Gemisches liegt bei Raumtemperatur etwa bei 30 Minuten - nach ca. 12 Stunden ist der Gießling komplett ausgehärtet.
  4. Gießharz ist nicht ganz unproblematisch. Deshalb unbedingt die Gefahrenhinweise auf dem Behälter beachten.
  5. Als kleine Info: Gießharz ist brennbar und ätzend. Man sollte also mit Schutzbrille und eventuell sogar Schutzbekleidung arbeiten.
  6. Gießharz ist nicht für großflächige Beschichtungen oder für das Einbetten von ungetrockneten Gegenständen, also zum Beispiel frischen Blumen, geeignet. Die einzugießenden Gegenstände müssen vollkommen trocken sein.
  7. Will man größere Objekte gießen, sollte in mehreren ca. 2 cm dicken Schichten gegossen werden. Dabei muss die gegossene Schicht immer komplett aushärten, bevor die nächste Schicht gegossen wird.
  8. Der Gießling lässt sich wesentlich leichter Entformen, wenn die Form vor dem Gießen mit einem Trennmittel bestrichen wird.
  9. Statt Formentrennmittel kann oft auch Talkum oder Babypuder verwendet werden, das übrigens auch wesentlich umweltfreundlicher und ungefährlicher ist.
  10. Wenn man auf den frisch gegossenen Gießling (vor dem Aushärten) eine Cellophanfolie (Frischhaltefolie) legt, wird die Oberfläche wesentlich glatter und klebt nicht so stark.