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Gespeichert von Bastelfrau am 30 Oktober 2008

Schlimm genug, dass immer wieder in Bastelmaterialien gefährliche Schadstoffe gefunden werden. Noch schlimmer, dass uns jetzt ein heimtückisches Umweltgift als Bastelmaterial präsentiert wird.

 

Durch bleifreies Benzin und ähnliche Dinge haben wir es nun endlich geschafft, die gesundheitsschädliche Belastung durch Blei zu reduzieren. Anscheinend können wir aber nicht auf diese Belastung verzichten, denn wie wäre es sonst zu erklären, dass wir nun anfangen, mit Blei zu basteln?

 

Die gesundheitliche Schädigung ist ganz besonders heimtückisch, da sie schleichend auftritt.

 

Bleifolien werden zum Teil beschichtet angeboten. Aber auch hier werden die Schadstoffe freigesetzt, in dem Moment in dem ihr die Bleifolie zerschneidet.

 

Hier einige Zitate zum Thema Blei - gefunden auf verschiedenen Webseiten:

 

"Was die Umweltgifte betrifft, so gilt festzuhalten, dass Schwermetalle (Blei, Quecksilber, Kadmium) biologisch nicht abbaubar sind und aus Umwelt und Ernährungskette nicht verschwinden. Sie werden im Organismus abgelagert und entwickeln dort nach genügender Akkumulation eine toxische Wirkung auf Nervensystem, Blut und Nieren." morandi.ch

"Bereits bei einer Blutbleikonzentration von 50 bis 60 mycrog/100 ml treten depressive und feindselige Verhaltensweisen sowie Störungen des Allgemeinbefindens auf. " http://www.umweltlexikon-online.de

"Blei ist ein potentes Gift. Seine besondere Tücke besteht darin, dass schon geringe Konzentrationen, die noch keine akuten Gesundheitsstörungen hervorrufen, bei längerer Einwirkung das Nervensystem schädigen und insbesondere die Gehirnentwicklung von Kindern beeinträchtigen können." w3g.gkss.de

(Anmerkung von der Bastelfrau zu obigen Zitat: Ganz böse gesagt: Kinder können davon "Verblöden".)

 

Also: Finger weg von Bleifolie!