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Bilderrahmen Upcycling: Rubbeltransfer auf Acrylglas

Gespeichert von Becky am 21 September 2018
Bildtransfer mit Acrylglas aus Ikea Bilderrahmen

Mit der Rubbeltransfertechnik lassen sich viele schöne Sachen machen. Gerade Erinnerungsfotos kommen auf Holzstämmen und Co. super zur Geltung. Aber auch mit einfachen Bilderrahmen lassen sich durch den Rubbeltransfer tolle Effekte erzielen.

 

Bei meinen letzten Urlaub in Portugal, habe ich dieses Foto von einem putzigen Pinguin geschossen. Zusammen mit einem alten Bilderrahmen, den ich noch unbenutzt im Zimmer liegen hatte, habe ich mich am Rubbeltransfer auf Acrylglas versucht. An das Vorbild, den Acrylglas-Fotografien von Zor, ist es leider nicht heran gekommen. Aber zusammen mit der Alufolie kommt es dem immerhin schon ein bisschen näher.

 

 

Das brauchst du:

  • Einen Bilderrahmen mit Acrylglas
  • ein ausgedrucktes Foto (Laserdrucker) oder Farbkopie
  • Mod Podge
  • ein Schälchen Wasser
  • Alufolie

 

 

So wird es gemacht:

  1. Ein Foto mit dem Laserdrucker ausdrucken und zurechtschneiden.
  2. Die Schutzfolie vom Acrylglas ziehen und das Glas dick mit Mod Podge einpinseln.
  3. Das Bild mit der bedruckten Seite nach unten auf das Glas kleben.
  4. Wenn das Papier gut getrocknet ist, ein Schälchen Wasser holen und das Papier mit Wasser benetzen.
  5. Vorsichtig anfangen, das Papier mit dem Finger abzurubbeln.
  6. So lange das Papier abrubbeln bis keine weißen Flecken mehr auf dem Bild zu sehen sind.
  7. Ein Stück Alufolie in den Maßen des Acrylglases zuschneiden und mit dem Acrylglas zusammen in den Rahmen setzen.

 

 

Tipps und Tricks:

  • Ich habe das Bild ein wenig größer als das Acrylglas ausgedruckt und aufgeklebt. Nach dem Trocknen habe ich die Ränder abgeschnitten. Dabei hat sich allerdings an den Rändern auch ein wenig das Papier gelöst, deswegen empfehle ich, das Foto doch lieber passend zuzuschneiden.
  • Beim Abrubbeln des Papieres ist an manchen Stellen leider doch ein wenig vom Foto abgegangen. Wenn das zu sehr stört, kann versuchen, das komplette Bild abzurubbeln und einen neuen Versuch starten. Jedoch fürchte ich, lassen sich Macken – gerade an den Rändern – nicht vermeiden.
  • Wenn das Foto nach dem Abrubbeln getrocknet ist, werden sich vermutlich noch viele weiße Flecken auf dem Bild befinden. Dann muss man das Bild nochmal nass machen und weiter rubbeln.
  • Auch auf meinem Bild befindet sich noch weiße Stellen. Da bei dem Foto gerade am Pinguin schon die eine oder andere Macke war und ich Angst hatte, da kommen noch mehr, habe ich beschlossen, das Bild umzudrehen und mit der unbearbeiteten Seite nach vorne in den Bilderrahmen zu legen. Durch das Abrubbeln der größten Teile des Papiers ist das Glas milchig geworden und mit der Alufolie, die ich drunter gelegt habe, entsteht trotzdem ein schöner Effekt.
  • Die Alufolie habe ich einfach mit in den Bilderrahmen gelegt. Man kann sie aber auch auf ein Stück weißes Papier oder Pappe legen und dieses dann dazu legen. Nur davor, die Alufolie mit auf das Acrylglas zu legen, rate ich ab, da man unter Umständen den Kleber durchsieht.
  • Bei meinem ersten Versuch habe ich statt Mod Podge einfachen Decoupage Kleber verwendet, dabei hat das Foto aber nicht richtig geklebt und es ist viel vom Foto mit abgerubbelt worden. Deswegen empfehle ich für Mod Podge für den Rubbeltransfer.
  • Den Bilderrahmen habe ich vorher mit Farbspray eingesprüht, damit er besser zum Bild passte. Dafür habe ich das Permanentspray in Mellow Mint von Edding genommen.

    So sah der Bilderrahmen vorher aus