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T-Shirts bedrucken - die verschiedenen Folien

Gespeichert von Bastelfrau am 26 Mai 2014
T-Shirts bedrucken - die verschiedenen Folien

Wer T-Shirts bedrucken möchte, hat mittlerweile viele verschiedene Folien zur Auswahl. Hier möchte ich euch einen kleinen Überblick verschaffen, denn ich habe einige T-Shirt-Folien ausprobiert - sowohl für den Laserdrucker als auch für den Tintenstrahldrucker.

 

Welche T-Shirt-Folie für welchen Drucker?
Generell sollte man die richtige Folie für den entsprechenden Drucker verwenden. Zwar kann man - wenn auch teilweise mit zweifelhaften Ergebnissen - die Folie für den Laserdrucker im Tintenstrahldrucker verwenden, nicht aber umgekehrt. Die T-Shirt-Folie wird im Laserdrucker nämlich stark erhitzt. Die falsche Folie kann hier unter Umständen einfach verschmoren und den Laserdrucker beschädigen.

 

T-Shirt-Folie für weiße oder farbige T-Shirts
Druckt man auf weiße T-Shirts, muss die Folie nicht opak sein. Wird sie beim Aufbügeln leicht transparent, macht das nichts, denn der weiße Stoff reicht völlig aus, um die aufgedruckten Farben leuchten zu lassen.
Anders sieht es bei farbigen Stoffen aus. Hier würden Mischtöne entstehen, wenn die Druckerfolie transparent wäre. Deshalb ist diese Folie opak weiß. Dies bedeutet zum einen, dass die Farben leuchten und es keine Mischfarben durch die Untergrundfarbe gibt, allerdings muss man bedenken, dass alle Flächen, die nicht bedruckt werden, weiß bleiben. Unter Umständen muss man diese Flächen vor dem Aufbügeln mit einer scharfen Schere herausschneiden.

 

Beschaffenheit der T-Shirt-Folie
Je nach Fabrikat gibt es T-Shirt-Folien, die sich anfühlen wie Stoff oder wie glatte bzw. raue Folie. Außerdem sind sie unterschiedlich fest. Dementsprechend "sperrig" sind die Folien eventuell auch auf dem T-Shirt.

 

Handhabung der T-Shirt-Folien
Die Verarbeitung der Folien ist auf der einen Seite denkbar einfach: Bilder oder Schriften werden einfach auf die Folie gedruckt und aufgebügelt. Je nach verwendeter Folie muss die Schrift eventuell spiegelverkehrt aufgedruckt werden. Damit ist das Bügelbild auch schon fertig und kann aufgebügelt werden.
Die Tücke steckt im Bügelvorgang, denn hier muss nicht hin und her gebügelt werden, sondern das Bügeleisen muss Stelle für Stelle für kurze Zeit fest aufgepresst werden. Wer hier Fehler macht, muss mit ansehen, wie sich die Folie beim Waschen stellenweise wieder löst.

 

Selber drucken oder drucken lassen?
Natürlich ist es schneller, wenn man sich die T-Shirt-Folien "eben" selbst bedruckt und aufbügelt. Allerdings muss man damit rechnen, dass sich das aufgebügelte Bild lösen kann.
Wer auf der sicheren Seite sein möchte, lässt sich die Bilder (auch eigene)  professionell aufdrucken. T-Shirt-Druck samt T-Shirt ist gar nicht so teuer, wie man zum Beispiel bei Printplanet sehen kann (dort gibt es zum heutigen Zeitpunkt - 26.5.2014) das Ganze zum Sonderpreis von 4,99 Euro - ich finde, da kann man wirklich nicht meckern.

 

Zusätzliche Ausgestaltung
Wer möchte, hat natürlich die Möglichkeit, das T-Shirt noch weiter zu verzieren. Zur Zeit ganz besonders aktuell ist das Schablonieren mit verschiedenen Stoffmalmedien, wie Plusterfarbe, Metallicfolien oder Glitzerfarben. Und natürlich ist auch das Verzieren mit Strasssteinen oder Nieten nach wie vor beliebt.